meine zweite Säge
Verfasst: Do 26. Sep 2024, 19:21
Diesen Beitrag habe ich vor ungefähr 17 Jahren hier eingestellt. Ich habe ihn neulich gesucht, einen Schreibfehler gefunden, den (ich kann das als Moderator) geändert und dann waren die Bilderlinks zerschossen. also habe ich jetzt die Beiträge vom alten serverruntergeladen und noch einmal hochgeladen. Also nicht böse sein.
Beim letzten Dingsbums hatte ich etwas Pech und bekam eine Säge, deren Rückseite von Rost total zerfressen war. Also musste ein neues Blatt her. Ich habe mir eine relativ lange Ziehklinge, 190 mm * 80 mm besorgt und erstmal die blaue Farbe (Was ist das?) runter geschliffen.
Und weil der geschlossene Griff zu so einer winzigen Säge nicht passte und weil Marc sehen wollte, wie ich Griffe mache, habe ich einen offenen Griff für meine relativ große Hand entworfen: Den Entwurf erst auf die eine Seite geklebt, passende Löcher zur Orientierung durchgebohrt und dann den Entwurf auf die andere Seite geklebt: Erste Arbeiten am oberen Ende mit Rückensäge und Stechbeitel. Weil ich immer noch keine anständige Laubsäge habe, habe ich es erst mal mit der unanständigen probiert. Geht nicht gut. Nach 10mal richtig fest einspannen waren dann die Muttern der Laubsäge rund und ich musste mit ganz normalen Werkzeugen weitermachen. Ich habe dann ganz viele enge Schnitte mit einer Rückensäge geschnitten, immer gerade soweit, dass das Papier auf beiden Seiten nicht angekratzt wurde. (Gibt es leider kein Foto von.) So habe ich auch auf der Innenseite weitergemacht. Und weil ich dachte ich müsste schon durch sein, habe ich mal das Stecheisen eingesetzt. �#)!§(*%+&� Also Pause! Nächster Werkstatttag: Wieder mit der Rückensäge alles aus der Innenseite �rausgeholt�. Weiter mit der billigen Raspel: Nicht schön, aber notfalls geht�s, besser wäre bestimmt die Ariou (träum) Da jetzt die Rundungen dran sind, kommt das Papier mit der Ziehklinge (Nein, nicht dem späteren Blatt) runter. Der Rohling: Weiter mit Schnitz- und Stechbeiteln, meine Raspel war hierfür nicht mehr gut: Dann das eigentlich Informative an diesem Thread: Meine Schleifhalterung: Eine sehr starke Schraubzwinge in die Vorderzange eingespannt. Schleifmittel: Dass sind bei mir Streifen von Bandschleifer-Bändern, extrem reißfest und lang. Schleifleinen geht bestimmt auch. Ich beginne mit ziemlich groben Blättern, 40er oder 60er und gehe rauf bis 400er. Hier bin ich schon bei relativ feinem Papier (die Chronologie stimmt an dieser Stelle nicht ganz mit der Bildabfolge überein!) Für die Innenseite des Griffes habe ich die Vorderzange pur benutzt Zwischendurch mal anhalten: Dann die Schlitze für das Blatt und den Zapfen, leider keine Foto von der Herstellung. Den Schlitz für das Blatt säge ich mit einer möglichst dünnen Säge mit wenig Schränkung. (Was bei 4,5 cm Schnitttiefe kein Vergnügen für das Blatt ist.) Dann den Schlitz für den Rücken ausmessen, anzeichnen, vorsägen und ausstemmen. Zwischenergebnis: Löcher für die Schrauben anzeichnen: Schraublöcher bohren
Vorderseite mit 14mm (Außendurchmesser Schraube) soeben ankratzen. Ich leg immer erstmal den Rückwärtsgang ein. Dann im Zentrum mit 4er Bohrer durchbohren um das Zentrum auf die Gegenseite zu übertragen. Da dann mit 14er ebenfalls anritzen, mit 6er und 8er die Löcher auf die Stärke der jeweiligen Schraubeseite anpassen. Ausprobieren, sitzt (puh!) Das Sägeblatt bekommt noch Zähne (14-17tpi; wie Ihr sehen könnt, besteht da noch Potential im Hinblick auf die Genauigkeit.) und von der anderen Seite: Zwar noch ohne den allerletzten Schliff (Dieses Papier muss noch aus der Bruchstelle raus, (§�)!§(*%+&� ) und ohne Öl, aber: Vorn erkennt man noch ganz gut, wie zerfressen die Gute war.
Und so sägt sie. Nach dem Schnitt ganz rechts habe ich das Feintuning (Abschleifen der Seite, zu der die Säge zieht mit dem Schleifstein) abgebrochen. Für mich reicht das. Arbeitszeit: bestimmt 6-8 Stunden. Kosten: bestimmt 25 EUR. Spaß: mindestens 16 Millionen Scoville-Einheiten ;o)
Gruß Pedder
Beim letzten Dingsbums hatte ich etwas Pech und bekam eine Säge, deren Rückseite von Rost total zerfressen war. Also musste ein neues Blatt her. Ich habe mir eine relativ lange Ziehklinge, 190 mm * 80 mm besorgt und erstmal die blaue Farbe (Was ist das?) runter geschliffen.
Und weil der geschlossene Griff zu so einer winzigen Säge nicht passte und weil Marc sehen wollte, wie ich Griffe mache, habe ich einen offenen Griff für meine relativ große Hand entworfen: Den Entwurf erst auf die eine Seite geklebt, passende Löcher zur Orientierung durchgebohrt und dann den Entwurf auf die andere Seite geklebt: Erste Arbeiten am oberen Ende mit Rückensäge und Stechbeitel. Weil ich immer noch keine anständige Laubsäge habe, habe ich es erst mal mit der unanständigen probiert. Geht nicht gut. Nach 10mal richtig fest einspannen waren dann die Muttern der Laubsäge rund und ich musste mit ganz normalen Werkzeugen weitermachen. Ich habe dann ganz viele enge Schnitte mit einer Rückensäge geschnitten, immer gerade soweit, dass das Papier auf beiden Seiten nicht angekratzt wurde. (Gibt es leider kein Foto von.) So habe ich auch auf der Innenseite weitergemacht. Und weil ich dachte ich müsste schon durch sein, habe ich mal das Stecheisen eingesetzt. �#)!§(*%+&� Also Pause! Nächster Werkstatttag: Wieder mit der Rückensäge alles aus der Innenseite �rausgeholt�. Weiter mit der billigen Raspel: Nicht schön, aber notfalls geht�s, besser wäre bestimmt die Ariou (träum) Da jetzt die Rundungen dran sind, kommt das Papier mit der Ziehklinge (Nein, nicht dem späteren Blatt) runter. Der Rohling: Weiter mit Schnitz- und Stechbeiteln, meine Raspel war hierfür nicht mehr gut: Dann das eigentlich Informative an diesem Thread: Meine Schleifhalterung: Eine sehr starke Schraubzwinge in die Vorderzange eingespannt. Schleifmittel: Dass sind bei mir Streifen von Bandschleifer-Bändern, extrem reißfest und lang. Schleifleinen geht bestimmt auch. Ich beginne mit ziemlich groben Blättern, 40er oder 60er und gehe rauf bis 400er. Hier bin ich schon bei relativ feinem Papier (die Chronologie stimmt an dieser Stelle nicht ganz mit der Bildabfolge überein!) Für die Innenseite des Griffes habe ich die Vorderzange pur benutzt Zwischendurch mal anhalten: Dann die Schlitze für das Blatt und den Zapfen, leider keine Foto von der Herstellung. Den Schlitz für das Blatt säge ich mit einer möglichst dünnen Säge mit wenig Schränkung. (Was bei 4,5 cm Schnitttiefe kein Vergnügen für das Blatt ist.) Dann den Schlitz für den Rücken ausmessen, anzeichnen, vorsägen und ausstemmen. Zwischenergebnis: Löcher für die Schrauben anzeichnen: Schraublöcher bohren
Vorderseite mit 14mm (Außendurchmesser Schraube) soeben ankratzen. Ich leg immer erstmal den Rückwärtsgang ein. Dann im Zentrum mit 4er Bohrer durchbohren um das Zentrum auf die Gegenseite zu übertragen. Da dann mit 14er ebenfalls anritzen, mit 6er und 8er die Löcher auf die Stärke der jeweiligen Schraubeseite anpassen. Ausprobieren, sitzt (puh!) Das Sägeblatt bekommt noch Zähne (14-17tpi; wie Ihr sehen könnt, besteht da noch Potential im Hinblick auf die Genauigkeit.) und von der anderen Seite: Zwar noch ohne den allerletzten Schliff (Dieses Papier muss noch aus der Bruchstelle raus, (§�)!§(*%+&� ) und ohne Öl, aber: Vorn erkennt man noch ganz gut, wie zerfressen die Gute war.
Und so sägt sie. Nach dem Schnitt ganz rechts habe ich das Feintuning (Abschleifen der Seite, zu der die Säge zieht mit dem Schleifstein) abgebrochen. Für mich reicht das. Arbeitszeit: bestimmt 6-8 Stunden. Kosten: bestimmt 25 EUR. Spaß: mindestens 16 Millionen Scoville-Einheiten ;o)
Gruß Pedder